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Resümee MTB Weltcup Schladming "Triple-Event"



>>> Resümee MTB Weltcup Schladming "Triple-Event"





Zuseher: 9.000
Journalisten: 65
Fernsehstationen: 10
Teilnehmer: 600
Nationen: 35 aus 5 Kontinenten
Nächtigungen: 7.000 bis 10.000

Die Wettertauglichkeit unterstrichen die Schladminger gleich beim ersten Mountainbike-Triple-Weltcup. Gerüstet war man nicht nur im 4-Cross und Mountainbike-Cross-Country. Auch eine in Folge Blitzschlags außer Betrieb stehende Gondel hätte für den Downhill keinen Abbruch zur Folge gehabt. Dafür standen extra mit Dachträgern ausgestattete Autos zur Verfügung. Darauf musste man Gottlob nicht zurückgreifen, weil sich im Downhill nahezu optimale Witterungsbedingungen boten.

Ein Wolkenbruch dann unmittelbar vor dem 4X-Nightrace am Samstag, dem Highlight des Triple-Events, drohte bereits ein Stimmungsfiasko herauf zu beschwören. Doch falsch gedacht: Die Zuschauer ließen sich vom Regen keineswegs beeindrucken. Die Nummernschilder auf den Parkplätzen deuteten darauf hin, dass viele Zuschauer sogar die Anreise aus Wien und München nicht scheuten. Die Grundlage für einen optimalen Renn-Ablauf lieferten die Planai-Bahnen und der Streckenbauer des 4x Phil Saxena, weil die 4x-Strecke durchwegs geschottert wurde und das Wasser ungehindert versickern konnte.

Dass die Rennen nicht nur bei den geschätzten 9000 Zuschauern ankam, unterstrichen die vielen positiven Feedbacks aus den Fahrerlagern. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Zusage des momentan zu den absolut stärksten Downhillern zählenden Cedric Gracia (Siemens-Mobile-Cannondale-Team RainerWurz), für die Weiterentwicklung der Strecken extra nach Schladming zu kommen.

Die internationale Bedeutung des ersten Schladminger Mountainbbike-Weltcups unterstrich die Anwesenheit von 65 Journalisten, weiteren zehn Fernseh-Stationen, 600 Teilnehmern aus 35 Nationen, sowie fünf Kontinenten und Nächtigungen zwischen 7.000- und 10.000. Ein riesiges Plus für die Schladminger Region in einer - "Mitte Juni - normalerweise toten Zeit", ergänzte der Marketing-Chef der Planai Bahnen Ernst Trummer. Der Unternehmens-Sprecher geht davon aus, das Schladming diesen Weltcup als Institution in den nächsten Jahren festigen kann. „Wir hoffen den Zuschlag von der UCI fürs kommende Jahr wieder zu bekommen."
Positive Signale gibt’s bereits von Seiten der UCI als Weltcup-tragende Organisation. Das bestätigte der OK-Chef Werner Madlencnik.


 

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